Batte­rie­zell­fer­ti­gungAlles Gute für die Batterie

Die Batte­rie­zell­fer­ti­gung bewegt sich im Span­nungs­feld extremer Sauber­keit, höchster Präzi­sion und stei­gender Takt­zahlen – nur wer alle drei Faktoren beherrscht, sichert Qualität und Wirt­schaft­lich­keit.

Rein

In der Batte­rie­zell­fer­ti­gung entscheiden kleinste Verun­rei­ni­gungen über Ausschuss oder Funk­ti­ons­fä­hig­keit. Mikro­sko­pisch kleine Partikel können empfind­liche Sepa­ra­toren beschä­digen oder chemi­sche Reak­tionen auslösen. Feuch­tig­keit gefährdet die Stabi­lität der Mate­ria­lien. Gleich­zeitig laufen Prozesse mit hauch­dünnen Folien und sensi­blen Beschich­tungen ab, die extrem anfällig für Umwelt­ein­flüsse sind. Die Lösung liegt in konse­quent kontrol­lierten Produk­ti­ons­um­ge­bungen: Rein- und Trocken­räume mit mini­maler Partikel- und Feuch­te­be­las­tung sowie prozess­si­chere, emis­si­ons­arme Auto­ma­tion bilden die Grund­lage für stabile Qualität und funk­ti­ons­si­chere Zellen. SCHUNK-Produkte für die Batte­rie­zel­len­fer­ti­gung verfügen über eine hoch­wer­tige Eloxie­rung und sind zerti­fi­ziert für Rein- und Trocken­räume. Spezi­elle Schmier­stoffe sind lithi­um­frei und erhalten ihre Eigen­schaften auch in extremer Trocken­heit.

Präzise

Schon geringste Abwei­chungen in der Posi­tio­nie­rung führen in der Zell­fer­ti­gung zu elek­tri­schen Ungleich­ge­wichten, mecha­ni­schen Span­nungen und damit zu Ausschuss. Beim Stapeln von Anoden, Kathoden und Sepa­ra­toren oder beim Schneiden dünnster Elek­tro­den­fo­lien sind Tole­ranzen im Mikro­me­ter­be­reich entschei­dend. Gleich­zeitig reagieren empfind­liche Mate­ria­lien sensibel auf kleinste Kräfte oder Vibra­tionen. Gefor­dert sind daher durch­gängig präzise Prozesse:

Exakte Führung und Posi­tio­nie­rung, repro­du­zier­bare Bewe­gungs­ab­läufe sowie konti­nu­ier­liche Über­wa­chung sichern die notwen­dige Wieder­hol­ge­nau­ig­keit entlang der gesamten Prozess­kette. SCHUNK Greifer etwa sind so ausge­legt, dass sie die Bauteile genau nach Anfor­de­rung, wie maxi­maler Flächen­pres­sung oder defi­niertem Greif­be­reich, sicher bewegen und exakt posi­tio­nieren können. 

Schnell

Der stei­gende Bedarf an Batte­rie­zellen erhöht den Druck auf Produk­ti­ons­ge­schwin­dig­keit und Kosten. Hohe Stück­zahlen erfor­dern extrem kurze Zyklus­zeiten, etwa beim Stacking mit wenigen Zehn­tel­se­kunden pro Lage. Gleich­zeitig darf die Geschwin­dig­keit nicht zulasten der Qualität gehen, da Fehler sofort wirt­schaft­liche Auswir­kungen haben. Entschei­dend ist daher das Zusam­men­spiel aus Geschwin­dig­keit und Stabi­lität: hoch­dy­na­mi­sche, auto­ma­ti­sierte Prozesse, kurze Rüst- und Still­stands­zeiten sowie eine durch­gän­gige Prozess­kon­trolle ermög­li­chen hohe Ausbrin­gung bei gleich­blei­bender Qualität. SCHUNK-Systeme erhöhen die Takt­ge­schwin­dig­keit etwa durch paral­lele Bear­bei­tungs­stränge oder durch extrem schnelle Werk­zeug­wechsel, zum Beispiel beim Slit­ting. 


SCHUNK-Lösungen für den Produk­ti­ons­pro­zess
in der Batte­rie­fer­ti­gung

Mixing

Homo­genes Mischen von Aktiv­ma­te­ria­lien und Bindern

Coating

Beschichten der Elek­tro­den­fo­lien mit Aktiv­ma­te­rial

Drying

Trocknen der beschich­teten Elek­troden unter kontrol­lierten Bedin­gungen

Calen­de­ring

Verdichten der Elek­troden für defi­nierte Mate­ri­al­ei­gen­schaften

Slit­ting

Zuschneiden der Elek­tro­den­bahnen auf exakte Breite

Präzi­sion durch Hydro­dehn­spann­technik

Beim Slit­ting kommt es auf gleich­blei­bend präzise Schnitt­qua­lität bei hoher Anla­gen­ver­füg­bar­keit an. Schon kleinste Abwei­chungen wirken sich direkt auf die Elek­tro­den­qua­lität aus. Gleich­zeitig müssen Messer­wechsel schnell erfolgen, um Still­stände zu mini­mieren. Hydro­dehn­spann­technik ermög­licht ein vibra­ti­ons­armes Spannen der Schneid­messer und sorgt so für stabile Prozesse, saubere Schnitt­kanten und eine hohe Effi­zienz im laufenden Betrieb.

Hydro­dehn­spann­dorn

Vacuum drying

Entfernen von Rest­feuchte unter Vaku­um­be­din­gungen

Stacking

Schicht­weises Stapeln von Anode, Kathode und Sepa­rator

Präzises Hand­ling von Elek­troden für Pouch und pris­ma­ti­sche Zellen

Beim Stacking bestimmen Posi­tio­nier­ge­nau­ig­keit und Takt­zeit die Qualität der Zell­stacks. Bereits mini­male Versätze können zu fehler­haften Schicht­auf­bauten führen und Ausschuss verur­sa­chen. Durch präzise geführte Bewe­gungen und synchro­ni­sierte Abläufe lassen sich Elek­tro­den­lagen exakt posi­tio­nieren. Paral­le­li­sierte Prozess­schritte erhöhen zusätz­lich die Geschwin­dig­keit und verbes­sern die Ausbrin­gung.

Stacking-
Einheit

Pack­a­ging

Einbringen des Zell­sta­pels in das Gehäuse

Sicherer Trans­port ohne Verschie­bung

Nach dem Stacking müssen empfind­liche Zell­stacks prozess­si­cher trans­por­tiert werden. Schon gering­fü­giges Verrut­schen der Schichten beein­träch­tigt die Funk­tion der Zelle. Entschei­dend ist daher eine stabile Fixie­rung bei gleich­zeitig scho­nender Hand­ha­bung. Ange­passte Greif- und Halte­kon­zepte sichern den Stack zuver­lässig, mini­mieren mecha­ni­sche Belas­tungen und gewähr­leisten eine gleich­blei­bend hohe Qualität entlang der Prozess­kette.

Hand­ling-
Einheit

Filling

Befüllen der Zelle mit Elek­trolyt

Format­ting

Erst­laden zur Akti­vie­rung der elek­tro­che­mi­schen Prozesse

Effi­zi­entes Be- und Entladen von Batte­rie­zellen

In den Prozess­schritten Format­ting und Aging werden Batte­rie­zellen in ihrer chemi­schen Funk­tion akti­viert. Die Hand­ha­bung großer Zell­mengen in kurzen Zyklen stellt hohe Anfor­de­rungen an Effi­zienz und Prozess­si­cher­heit. Gefragt sind flexible, auto­ma­ti­sierte Abläufe, die einen schnellen Mate­ri­al­fluss ermög­li­chen und gleich­zeitig den scho­nenden Umgang mit den sensi­blen Zellen sicher­stellen.

Mehr­fach-
greif­ein­heit

Degas­sing

Entfernen von Gasen aus der Zelle

Aging

Stabi­li­sieren der Zell­chemie durch kontrol­lierte Lage­rung

Effi­zi­entes Be- und Entladen von Batte­rie­zellen

In den Prozess­schritten Format­ting und Aging werden Batte­rie­zellen in ihrer chemi­schen Funk­tion akti­viert. Die Hand­ha­bung großer Zell­mengen in kurzen Zyklen stellt hohe Anfor­de­rungen an Effi­zienz und Prozess­si­cher­heit. Gefragt sind flexible, auto­ma­ti­sierte Abläufe, die einen schnellen Mate­ri­al­fluss ermög­li­chen und gleich­zeitig den scho­nenden Umgang mit den sensi­blen Zellen sicher­stellen.

Mehr­fach-
greif­ein­heit

Testing

Prüfen von Leis­tung, Sicher­heit und Qualität


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