SCHUNK bündelt seine Aktivitäten in der humanoiden Robotik in einem neuen Tech-Spin-off: der SCHUNK Humanoid Robotics GmbH. Ziel des Spin-offs ist die Entwicklung modularer, anthropomorpher Roboterhände für industrielle Anwendungen. Damit sollen humanoide Systeme künftig breiter verfügbar und wirtschaftlich einsetzbar werden. Grundlage bildet die langjährige Erfahrung von SCHUNK in der flexiblen Greiftechnik sowie ein etabliertes Netzwerk aus Industrie, Start-ups und Forschung.
Im Fokus steht eine neue Generation modularer 5‑Finger-Greifhände mit integriertem Handgelenk und Unterarm. Sie sind als skalierbare Bausteine für den industriellen Einsatz konzipiert. „In der humanoiden Robotik liegt enormes Marktpotenzial. Mit der Ausgründung schaffen wir den Freiraum für ein agiles, eigenständiges Unternehmen im Start-up-Stil mit starkem technologischem Fundament und ausgeprägter Marktnähe“, sagt Timo Gessmann, CTO von SCHUNK.
„Wir setzen auf starke Partnerschaften, um Chancen in der Robotik gemeinsam zu erschließen und konsequent in die Anwendung zu bringen.“
Timo Gessmann, CTO bei SCHUNK

Ein wichtiger Partner für die industrienahe Entwicklung ist Bosch. In einer Entwicklungskooperation ergänzen Robert Bosch Robotics und SCHUNK ihre Kompetenzen, um eine industrietaugliche Roboterhand zu entwickeln, die sich flexibel in unterschiedliche humanoide Robotersysteme integrieren lässt.
Als globales Technologieunternehmen bringt Bosch neben umfassendem Technologie-Know-how eine breite Branchenkenntnis ein. So können künftige Anforderungen aus Produktion und Logistik frühzeitig in die Entwicklung einfließen. Starke Partnerschaften sind hierbei entscheidend, um humanoide Robotik aus der Entwicklung in robuste industrielle Anwendung zu bringen.

